Onlinebewerbung, Internetbewerbung

Als Onlinebewerbung werden Bewerbungen bezeichnet, die über das Internet von einem Bewerber an das Unternehmen gesendet werden. Dies kann über ein Formular oder eine E-Mail geschehen.

Die Onlinebewerbung unterscheidet sich gegenüber der konventionellen Bewerbung durch die Möglichkeit der elektronischen Weiterverarbeitung, der permanenten, weltweiten Verfügbarkeit, sowie durch multimediale Präsentationsmöglichkeiten. Kritisch anzumerken bleibt, dass die Formulare die individuellen Eigenschaften des Bewerbers nicht in jedem Fall abdecken können.

Die Onlinebewerbung ist mittlerweile weitgehend akzeptiert. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie des Marktforschers Easyquest (2005). Die Studie bezieht sich auf Unternehmen in den europäischen Staaten Dänemark, Italien, Schweden, Norwegen, Deutschland, den Niederlanden und Belgien. Von 1635 Personalmanagern aller Unternehmensgrößen sprachen sich rund 50 Prozent für die Bewerbung in digitaler Form aus. Hervorgehoben wurde die einfachere Verarbeitung von digitalen Bewerbungen im internen Gebrauch.

Eine Befragung der Top-1000-(Groß-)Unternehmen in Deutschland zeigte: 2004 stieg der Anteil der über das Internet besetzten Stellen um 5 auf 58 Prozent. Zwischen 2002 und 2004 erhöhte sich die Prozentzahl der so ankommenden Bewerbungen um 13 auf 43 Prozent. Personalexperten schätzen, dass sich das Verhältnis zwischen Papier- und elektronischen Bewerbungen innerhalb von sieben Jahren bis Ende des Jahrzehnts umkehrt (dann gehen fast 70 Prozent online ein), mit den Nebenwirkungen noch größerer Bewerberfluten - weil kostengünstiger etc. für den Bewerber - und unvorteilhaften, teuren "Medienbrüchen" im Unternehmen (man druckt doch aus, um herumzuschicken, und/oder lagert die Bewerbungen in Datenbanken, wo geeignete Bewerber versinken).

Es empfiehlt sich in jedem Fall, den Text ausserhalb des Online-Formulares zu verfassen und per Copy & Paste hineinzukopieren. Zu schnell ist ein Absende-Button aktiviert (manchmal durch bloßes Drücken der Return-Taste im Text) und eine halbfertige, im Rohentwurf befindliche Bewerbung geht beim Adressaten ein. Wenn sich das mehrfach wiederholt hat, weckt es Zweifel an der Kompetenz des Bewerbers im Umgang mit neuen Medien. Nicht jede Bewerbungsdatenbank ist so programmiert, dass der Interessent das Übertragen der Daten ausdrücklich freigeben muss.

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